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Tierischer Tag für Gisela aus Zerbst

Eine Reise in die Südsee

Der Brillenpinguin, ein possierlicher Vogel, der normalerweise in freier Wildbahn im Süden von Afrika zu Hause ist, führte uns auf eine unerwartete Reise – nicht in die ferne Südsee, sondern in den Magdeburger Zoo.

Dort, zwischen grünen Bäumen und neugierigen Blicken, lebt eine kleine Kolonie von 25 dieser charmanten Geschöpfe.
Unser Fahrgast Gisela, von einer tiefen Zuneigung zu diesen gefiederten Freunden erfüllt, hegte einen Herzenswunsch: Sie wollte ihnen noch einmal ganz nahe sein. Und so setzte sich der ASB-Wünschewagen Sachsen-Anhalt in Bewegung, begleitet von den Wunscherfüllern Melanie, Sandy und Holger. Die Ehrenamtlichen wurden bereits sehnsüchtig im Hospiz in Zerbst erwartet und auch Schwiegertochter Bettina schloss sich der „Expedition“ an.
Die „Safari“ durch den Magdeburger Zoo begann auf dem Wirtschaftshof. Zoo-Mitarbeiterin Sonja Kwiatkowski begrüßte uns und wurde unsere fachkundige Begleiterin. Gemeinsam erkundeten wir das weitläufige Pinguingehege. Dort durften wir ausnahmsweise in Bereiche vordringen, die der Öffentlichkeit normalerweise verschlossen bleiben.
Die Pinguine beäugten uns argwöhnisch, als wir uns näherten. Es schien, als würden sie unsere Brillen prüfen, als ob sie ahnten, dass wir etwas Besonderes waren. Nur die Jüngste unter ihnen zögerte nicht lange. Sie stolzierte um uns herum, schnatterte aufgeregt und ließ sich schließlich von uns einfangen. Auf Giselas Schoß fand sie ein neues Zuhause. Gisela strahlte vor Glück, als sie den kleinen Pinguin in ihren Armen hielt.
Während unseres Besuchs erfuhren wir viel Wissenswertes über das Leben der Brillenpinguine. Ihre Aufzucht, ihre Gewohnheiten und ihre partnerschaftlichen Beziehungen wurden anschaulich vermittelt. Und ja, Pinguine sind Vögel – mit Federn und Flügeln –, aber sie können nicht fliegen. Dafür sind sie unter Wasser umso flinker und jagen Fische. Ein kleiner Eimer mit Heringen wurde ihnen heute ausnahmsweise als Festmahl gereicht.
Diese Reise in die Südsee, im Herzen des Zoos, wird für Gisela und uns alle unvergesslich bleiben – ein Augenblick der Nähe zu diesen faszinierenden Geschöpfen, der uns die Schönheit der Natur spüren ließ.
Die Pinguine, mit ihren schwarz-weißen Federn und ihren neugierigen Augen, erinnerten uns daran, wie kostbar das Leben ist. Ihre Gemeinschaft, ihre Anmut und ihre Anpassungsfähigkeit an die raue Umgebung beeindruckten uns. Wir sahen, wie sie sich gegenseitig wärmten, wie sie ihre Jungen beschützten und wie sie im Wasser miteinander spielten. Es war, als würden sie uns eine wichtige Lektion erteilen: Zusammenhalt und Achtsamkeit sind der Schlüssel zum Überleben.
Und so verabschiedeten wir uns von den Brillenpinguinen, mit einem Lächeln im Herzen und der Gewissheit, dass wir einen besonderen Moment geteilt hatten. Gisela hielt den kleinen Pinguin noch immer fest in ihren Armen, und wir alle trugen ein Stück dieser wunderbaren Begegnung mit uns.
Der ASB-Wünschewagen Sachsen-Anhalt hatte nicht nur einen Wunsch erfüllt, sondern auch Herzen berührt. Wir kehrten mit Dankbarkeit zurück, bereichert durch die Erinnerung an diese außergewöhnliche Reise in die „Südsee“ – eine Reise, die uns gezeigt hatte, dass wahre Schätze oft viel näher sind, als wir denken.
Und das Beste kommt natürlich wie immer zum Schluss: Der Zoo hat das bisher namenlose Pinguinküken nach Gisela benannt. Wahnsinn!!!