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Wahl, Bilanz und Ausblick

Neuer Vorstand des ASB Sachsen-Anhalt gewählt

Der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. hat auf seiner 9. Ordentlichen Landeskonferenz am 9. Mai 2026 in Magdeburg die Weichen für die kommenden vier Jahre gestellt.

Delegierte aus allen zehn Regionalverbänden des Landes kamen zusammen, um den neuen Landesvorstand zu wählen, Bilanz über die zurückliegende Amtsperiode zu ziehen und die zukünftige Ausrichtung des Verbandes zu beraten. Die diesjährige Landeskonferenz fand im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt statt und stand zugleich im Zeichen des 35-jährigen Bestehens des ASB-Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Der ASB vertritt im Land mehr als 40.000 Mitglieder sowie zahlreiche haupt- und ehrenamtlich Engagierte in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Pflege, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und sozialen Dienstleistungen.
Eröffnet wurde die Konferenz durch den alten und neuen Landesvorsitzenden Samariter Matthias Quickert. In seiner Rede würdigte er insbesondere das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter in Sachsen-Anhalt und betonte die Bedeutung gesellschaftlicher Solidarität in Zeiten wachsender sozialer Herausforderungen. Der ASB stehe weiterhin für Verlässlichkeit, Menschlichkeit und konkrete Hilfe „hier und jetzt“.
In ihrem Grußwort würdige Sozialministerin Petra Grimm-Benne die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem ASB sowie dessen bedeutenden Beitrag zur sozialen Infrastruktur des Landes. Besonders hob sie die Leistungen des Verbandes in der Pflege, der Kinder- und Jugendhilfe, im Rettungswesen sowie im Bevölkerungsschutz hervor. Der ASB sei ein unverzichtbarer Partner für soziale Teilhabe, Zusammenhalt und Daseinsvorsorge in Sachsen-Anhalt, sagte sie. 
Die stellvertretende Bundesvorsitzende des ASB Deutschland e. V. ,Dr. Christine Theiss, betonte die Grundwerte des ASB: Menschlichkeit, Solidarität und soziale Verantwortung und würdigte die vielfältigen Angebote des Verbandes in Sachsen-Anhalt. Gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten komme Organisationen wie dem ASB eine besondere Verantwortung zu. Der Verband stehe für praktische Hilfe, soziale Gerechtigkeit und gelebtes Ehrenamt. Antje Ludwig, Geschäftsführerin des Paritätischer Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt e. V. hob hob die enge und konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der freien Wohlfahrtspflege hervor.

Nach der Entlastung des bisherigen Landesvorstandes stand die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Die Delegierten bestätigten Matthias Quickert erneut als Landesvorsitzenden des ASB Sachsen-Anhalt. Er wird den Verband damit für weitere vier Jahre führen.

Zu stellvertretenden Landesvorsitzenden wurden Andreas Henke sowie Frank Hense gewählt.

Dem neuen Landesvorstand gehören darüber hinaus folgende Samariter:innen an:

  • Michael Kunstmann
  • Michael Fügener
  • Gerald Jahnel
  • Jeannette Götte

In die Landeskontrollkommission wurden Samariter

  • Norbert Schmid
  • Heiko Rudloff

gewählt.

Landeskonferenz_2026_03.jpg

Der neu gewählte Vorstand mit Kontrollkommission des ASB-Sachsen-Anhalt e.V. von links nach rechts: Michael Fügener, Norbert Schmid, Heiko Rudloff, Frank Hense, Jeanette Götte, Michael Kunstmann und Matthias Quickert. Nicht im Bild: Andreas Henke und Gerald Jahnel.

Die Landeskonferenz machte deutlich, dass der ASB Sachsen-Anhalt auch künftig seine Schwerpunkte auf soziale Teilhabe, eine starke Kinder- und Jugendhilfe, die Sicherstellung pflegerischer Angebote, den Bevölkerungsschutz sowie die Stärkung des Ehrenamtes legen wird. Zugleich bekannte sich der Verband klar zu seinen Grundwerten: Menschlichkeit, Solidarität, Respekt und Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Mit Blick auf die kommenden Jahre betonte der neu gewählte Landesvorsitzende Matthias Quickert abschließend, dass der ASB in Sachsen-Anhalt weiterhin ein starker sozialer Akteur im Land bleiben werde:​​ „Unsere Aufgabe ist es, Menschen konkret zu unterstützen, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und soziale Verantwortung aktiv zu leben. Dafür stehen die Samariterinnen und Samariter in Sachsen-Anhalt seit 35 Jahren.“